19Januar
Jobsuche 2.0: Mit der eigenen Homepage zum Traumjob
Patrick Mamos Tipps zu Bewerbung & Karriere
Dass die Zeiten der guten, alten Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Zeugniskopien und Lichtbild in fast allen Branchen inzwischen vorbei sind, ist allgemein bekannt. Aber auch im Zeitalter der Online-Bewerbung gibt es noch Trends und Entwicklungen, die vielen studentischen Bewerbern noch nicht bekannt sind.
Online-Bewerbung meint nämlich nicht zwangsläufig eine E-Mail mit den oben genannten Dokumenten als Attachment oder das Ausfüllen eines Online-Formulars in einer Internet-Jobbörse. Im Zeitalter der Social Communities gibt es neuere und interessantere Wege, um potenzielle Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen und anzusprechen. Fast schon etabliert ist inzwischen der Verweis auf das eigene Profil auf Plattformen wie XING oder Facebook. Dabei sollte man allerdings tunlichst darauf achten, dass hier auch nur Inhalte zu finden sind die der zukünftige Chef auch bedenkenlos zu Gesicht bekommen darf.
Dass Studenten extra zum Zweck der Jobsuche eine eigene Homepage erstellen war lange Zeit nur bei Designern, Grafikern oder sonstigen Freigeistern üblich. Diese erkannten bereits früh die technischen Möglichkeiten des Mediums Internet und präsentierten dort Arbeitsproben und Referenzprojekte. Dank neuester Technologien und entsprechend kostengünstigen Angeboten der Webhosting-Anbieter steht diese Möglichkeit inzwischen auch weniger technisch begabten StudentInnen zur Verfügung.
Bei vielen Providern gibt es Pakete speziell für Bewerber. Diese können aus einer großen Anzahl professionell gestalteter Designvorlagen auswählen sowie schnell und einfach zum Beispiel den eigenen Lebenslauf inkl. Foto hinterlegen. Eine einprägsame Domain ist ebenso im Tarif enthalten wie der benötigte Webspace und eine gewisse monatliche Bandbreite. Die eigene Homepage hilft, sich aus der Masse der Bewerber abzusetzen – ist die Neugier des Recruiters erst einmal geweckt und die Website aufgerufen ist das Vorstellungsgespräch nur noch einen Klick entfernt.
Falls jemand auf den Geschmack gekommen sein sollte und sich über entsprechende Homepage-Angebote informieren möchte empfehlen wir den Webhosting-Vergleich www.webhosting-check.de. Hier können die Tarife von mehr als 100 deutschen Webhosting-Providern miteinander verglichen werden.






schnellerzurstelle schrieb am 17. Oktober 2010 @ 14:49
Dass die Zeit der Bewerbungsmappe vorbei sein soll, halte ich für eine äußerst gewagte Hypothese!
Nach wie vor wollen sehr viele Unternehmen sehen, ob ein Bewerber in der Lage ist, solch eine Mappe zu erstellen. Zudem graut vielen vor E-Mail-Bewerbungen mit zig Anhängen. Online-Bewerbungen wiederum sind nur für bestimmte große Unternehmen interessant.
Was die Bewerber-Homepage angeht: Wenn ein Personaler eine Reihe von interessanten Bewerbungsmappen auf dem Schreibtisch liegen hat, warum sollte er sich dann für die selbstgestrickte Website eines technischen und grafischen Laien interessieren? Warum sollte solch eine Website dem Bewerber einen Vorteil verschaffen, wenn es *nicht* um Gestaltung, Programmierung etc. geht?