Nachhilfe pro und contra
Ob Kinder wirklich Nachhilfe brauchen oder nicht, darüber hat sich Ormus schon in seinem Blog Artikel ausgelassen. Ich stimme ihm da auch größtenteils zu, obwohl meine Eltern damals auch mit mir zusammen Lernstrategien entwickelt bzw. beigebracht haben. Wenn man mal den Dreh raus hat, kommt man dann auch ohne Nachhilfe klar.
Aber es gibt eben Fächer wie beispielsweise Mathematik oder auch Chemie, bei denen ein Teil auf den anderen aufbaut. Nur wenn man das Periodensystem verstanden hat oder das Rechnen mir Variablen, kann man später damit arbeiten und Aufgaben lösen. Fehlt einem in einem Fach die Grundlage ist Nachhilfeunterricht sicher ein guter Weg, um wieder den Anschluss zu finden oder vor Prüfungen, das beigebracht zu bekommen, was man einfach nicht verstanden hat. Wir Ormus aber schon gesagt hat, sollte die Nachhilfe niemals den Unterricht in der Schule ersetzen, sondern lediglich ergänzen und unterstützen.
Vorurteile gegen Studenten werden gestärkt
Was ich aber doch sehr extrem finde, ist die Art und Wiese wie der meiner Meinung nach studentische Nachhilfelehrer dargestellt wird. (Okay, im Spott wird nur davon gesprochen, dass “die Nachhilfe aus der Nachbarsschaft nur beim Abkassieren professionell ist”. Die Nachhilfe aus der Nachbarschaft sieht dabei sehr stark wie ein überzeichneter Student aus: lange Haare, zu große Klamotten, Brille und große Kopfhörer.
Ich finde, man kann in der Werbung ja gerne die eigenen Vorteile in den Vordergrund stellen, aber die direkte unprofesionelle Konkurrenz aus der Nachbarschaft zu bashen, ist dann doch etwas hart. Und warum hat man keine pensionierte Lehrerin als Beispiel für die “Nachhilfe aus der Nachbarschaft” genommen – wäre wohl zu seriös gewesen, aber mit den Studenten kann man es ja machen!
Hier der Spot:






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