In den Medien werden beinahe wöchentlich neue Meldungen veröffentlicht, in denen von Plagiatsfällen bei Politikern berichtet wird. Warum gerade die momentane Regierungskoalition anscheinend Plagiatoren in ihren Reihen hat, ist nicht einfach zu beantworten. Allerdings muss man feststellen, dass nicht nur angehende Doktoranden darunter zu leiden haben, sondern auch Professoren. Mit modernster Software lassen sich mittlerweile Plagiate anhand wörtlicher und inhaltlicher Kopien untersuchen. Deshalb verlangen Prüfer immer häufiger nicht nur eine ausgedruckte, sondern auch eine digitale Version der jeweiligen Arbeit.

Um dennoch Fehler, Dopplungen und Plagiate zu vermeiden, können Lektoren helfen, eine einwandfreies Werk abzuliefern. Das Korrekturlesen einer Bachelor- oder Masterarbeit kann von einem Lektor, Korrektor oder Wissenschaftslektor vorgenommen werden. Während der Korrektor sich nur um die sprachliche und formale Seite der Arbeit kümmert, übernimmt der Lektor inhaltliche Aufgaben. Der Lektor kann zudem bei der Druckvorbereitung hilfreich zur Seite stehen. Der Wissenschaftslektor ist auf dem betreffenden Fachgebiet noch etwas spezialisierter und kann so inhaltliche Aussagen zum Text treffen, um etwaige Fehler zu erkennen und gemeinsam mit dem Verfasser zu bearbeiten.

Des Weiteren werden Quellen- und Literaturverzeichnis hinsichtlich der Vollständigkeit und der richtigen Abfolge kontrolliert. Wurden Bilder in der Arbeit verwendet, müssen auch diese im Nachweis aufgeführt werden.

Auch die Inanspruchnahme eines freiberuflichen Lektors oder Korrektors lohnt sich, da formale und sprachliche Aspekte in die Bewertung der Abschlussarbeit miteingehen.

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