Wer abseits von Staatlichen Bildungseinrichtung auf der Suche nach einer soliden und qualitativen privaten Ausbildung in Berlin oder Hochschulstudium in Berlin ist, sollte sich sehr genau über die Anbieter der privaten Studiengänge und Ausbildungen informieren, da diese in der Regel mit hohen monatlichen Kosten verbunden sind.

Dafür bieten einige Private Bildungsträger eine bessere Ausstattung, kleinere Lerngruppen, praxisnahen Unterricht, Karriereservice und Dozenten aus der freien Wirtschaft. Weiterhin gibt es im Privatschulsektor Ausbildungsgänge, die bisweilen nicht an öffentlichen Schulen angeboten werden und von Unternehmen der freien Wirtschaft stark begrüßt werden. Beispielswiese der Ausbildungsgang zum staatlich geprüften Fotodesigner, dessen Ruf besser als eine IHK Ausbildung ist, da staatlich geprüfte Ausbildungsgänge allgemein als hochwertig angesehen werden.

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Gerade ist das Problem in aller Munde:
Datenmissbrauch bei der online Jobbörse der Agentur für Arbeit!

Warum sind meine Daten beim Jobportal der Agentur für Arbeit nicht sicher?

Probleme beim Datenschutz – Bei der Agentur für Arbeit kann sich im Moment jeder als Unternehmen registrieren. Hierzu muss man lediglich auf dem Jobportal der Agentur für Arbeit einen Firmennamen und eine Adresse angeben. An dieses Adresse bekommt man einige Tage später einen Registrierungscode geschickt, ohne dass das Jobportal der Agentur für Arbeit das Unternehmen im Handelsregister überprüft. Somit kann sich momentan jeder als Unternehmen auf der Jobbörse registrieren und Jobs anbieten.

Warum kann sich jeder als Unternehmen auf dem Jobportal der Agentur für Arbeit registrieren?

Die Agentur für Arbeit begründet dieses sehr einfache Registrierungsverfahren mit zwei Aussagen:

  1. Jeden Tag registrieren sich tausende von Unternehmen beim Jobportal der Agentur für Arbeit. Es ist für die Agentur für Arbeit also unmöglich jedes Unternehmen kurz nach der Anmelung im Handelsregister zu überprüfen.
  2. Eine Überprüfung ist zwar möglich, jedoch nicht schnell genug. Um in Zeiten der Wirtschaftskrise Arbeitssuchenden jedoch alle Jobs anbieten zu können, hat man sich bei der Jobbörse der Agentur für Arbeit das vereinfachte Registrierungsverfahren für Unternehmen überlegt.

Meine Meinung: Im Grunde ist die Idee nicht schlecht, die Hürden für Unternehmen neidrig zu halten, um so schnell wie möglich Jobs in die Datenbank zu bekommen. Einem Unternehmen wie monster würde ich dieses Ausrede auch durchgehen lassen. Die Jobbörse der Agentur für Arbeit gehört jedoch zum Staat, genau wie das deutsche Handelsregister. Wäre die Bürokratie nicht so unendlich langsam, hätte man schon längst eine Schnittstelle zwischen dem Handelsregister und der online Jobbörse Agentur für Arbeit einrichten können. Somit könnte jedes Unternehmen direkt bei der registrierung überprüft werden und dem Unternehmen nur bei Eintrag ins Handelsregsiter der registrierungscode der online Jobbörse der Agntur für Arbeit zugesandt werden.

Was kann ich tun, um meine Daten bei der online Jobbörse der Agentur für Arbeit zu sichern?

Grundsätzlich sind die persönlichen Daten beim Jobportal der Agntur für Arbeit überhaupt nicht in Gefahr. Das Thema wird nur gerade von den Medien hochgespielt. Es kann sich zwar jeder beim Jobportal der Agentur für Arbeit als Unternehmen registrieren, aber man kann nicht wie bei StudiVZ, Facebook oder Xing Profile durchstöbern.(Anm. d. A. Die öffentlichen Profile in diesen sozialen Netzwerken erhalten so gut wie nie die persönlichen Daten, wenn man sie nicht öffentlich frei gegeben hat).
Die Gefahr bei der online Jobbörse der Agentur für Arbeit besteht nun lediglich darin, dass man sich mit seinen vollständigen Bewerbungsunterlagen (inkl. Name, Adresse, Telefonnummer) bei einem solchen “falschen” Unternehmen bewirbt. Nur dann kann ein vermeintlicher Betrüger die Daten der betreffenden Person einsehen. Die persönlichen Daten sind also bei der online Jobbörse der Agentur für Arbeit sicher. Man sollte seine Bewerbungen eben nur nicht per Schrotflinte an Unternehmen verschicken. Das hatte noch nie große Aussicht auf Erfolg und beinhaltet eben jetzt auch die Gefahr, dass vermeintliche Betrüger die eigene Bewerbung mit den persönlichen Angaben und Daten in die Finger bekommen. Dafür kann die online Jobbörse der Agentur für Arbeit jedoch nichts.

Tipps, damit die persönlichen Daten bei der online Jobbörse der Agentur für Arbeit sicher sind:

  1. Bei der online Jobbörse der Agentur für Arbeit ist bei jedem Job immer ein Unternehmensname und eine Adresse eingetragen, an die man die Bewerbungen schicken soll. Diese Daten einfach kurz bei Google eingeben und schauen, ob das betreffende Unternehmen am jeweiligen Standort wirklich existiert.
  2. Niemals Einheitsbewerbungen nach dem Gießkannen Prinzip verschicken! Wenn man sich vorher kurz über das Unternehmen informiert, steigen nicht nur die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung, man merkt auch schnell ob es sich bei dem betreffenden Unternehmen um einen Fake handelt oder nicht.

Ihr könnt die online Jobbörse der Agntur für Abeit also weiterhin für eure Zwecke nutzen, denn eure Daten sind sicher!

Wie es nun auch aus einem FAZ-Beitrag über Ferienjobs hervorgeht, stehen die Chancen für Studenten gar nicht mal “sooo” schlecht, wenn es um die Jobsuche neben dem Studium geht. Durch eine bessere Qualifikation, hohe Belastbarkeit und gesetzliche Rahmenbedingungen sind Studenten wesentlich besser für Neben- und Ferienjobs geeignet als beispielsweise Schüler.
Sogar in den heutigen schwierigen Zeiten sind Studenten gefragte Arbeitskräfte.

15Mai

Studentenjob News

Benjamin Roos Karriere-News

Mal eine neue redaktionelle Form:
News die euren Studentenjob beeinflussen könnten

Studentenjob für die Uni?
Das man einem Studentenjob nachgeht, um neben dem Studium etwas dazu zu verdienen, haben wir ja schon mehrfach diskutiert.
Aber müssen wir bald einem Studentenjob nachgehen, um überhaupt die Zusatzkosten in der Uni zu bezahlen?
Im Uniblog gabs dazu einen interessanten Artikel – > Studentenjobs um das Studium zu meistern?

Bald keine Studentenjobs mehr?
Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im erste Quartal 2009 so stark eingebrochen wie noch nie zuvor bzw. seit Anfang der Berechnung. Führt die schlechte wirtschaftliche Lage eher zu mehr oder zu weniger Studentenjobs? Ersetzen Unternehmen zunehmend feste Stellen mit Aushilfen und Studentenjobbern oder stellen Sie keinen mehr ein, entlassen nur noch und lassen die komplette Belegschaft Überstunden schieben? Ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt. Mehr zu Wirtschaftskrise gibts auf Spiegle online -> Weniger Studentenjobs durch Wirtschaftseinbruch?

Jobmensa in der Presse
Noch ein kleiner Dank am Rande an Robin Behlau von käuferportal.de, der uns in seinem Interview bei deutsche Start-Ups erwähnt hat und gerne mal bei Jobmensa Mäuschen spielen würde. Wir würden auch gerne mal bei Käuferportal Mäuschen spielen. Wenn Sie als Unternehmen auf der Suche nach vielen Kopierern oder Telefonanlagen sind, ist Käuferportal die richtige Adresse.
Deutsche-Startups -> Robin würde gerne Mäuschen bei Jobmensa spielen

Mit Bewerbungstipps geht es Monat weiter, dann direkt mit der Zusammenfassung.

20Februar

Studentenjob: Gründen

Benjamin Roos Karriere-News

Soll ich neben oder nach dem Studium selbst was gründen? Diese Frage stellt sich vielleicht der ein oder andere von euch. Daher werden wir in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder den ein oder anderen jungen Gründer, den wir so kennenlernen interviewen. Vielleicht finden sich ja Anregungen für euch. Heute auf der Karte:

Hallo Hans, hallo Tim, Ihr seid die Gründer von UNIDOG.DE – Mitschriften von Studis für Studis. Auf Eurer Plattform kann ich als Student für andere Studenten Lernhilfen wie Mitschriften und Zusammenfassungen publizieren und damit Geld verdienen…

Wann und wie seid ihr auf die Idee gekommen euch selbstständig zu machen?
Hans: Na ja, wir haben ja zunächst als so genannte Freelancer gearbeitet. Tim als freier Software-Entwickler und ich als freier studentischer Unternehmensberater. Die Selbstständigkeit an sich ist nicht so kompliziert, wie sich das manche Menschen vorstellen. Man geht zum Gewerbeamt, zahlt 20 € – fertig. Einmal im Jahr gibt’s dann ne Einnahme-Überschuss-Rechnung fürs Finanzamt – wenn man will noch Umsatzsteuervoranmeldungen. Letzteres lohnt sich aber nur, wenn man Investitionen tätigen muss (das ganze wird natürlich komplizierter, wenn man richtig gut verdient, aber die meisten sind ja zunächst Kleingewerbetreibende).
Tim: Weitaus komplexer ist es schon, ein richtiges Start-up mit eigener Wertschöpfungskette und Mitarbeitern aufzuziehen. Da arbeiten wir noch dran…
Wie kamt ihr zu der UNIDOG-Idee?
Hans: Die UNIDOG-Idee – einer schreibt mit – alle profitieren – hatten wir unabhängig voneinander. Ich hab an der WiSo-Fakultät der Uni Köln studiert. Da ist das Gang und Gebe, dass ein Student für alle anderen mitschreibt. Und derjenige kriegt für die Mitschrift auch ein faires Honorar zwischen 250 und 550 Euro, das über die Nutzungsgebühren der anderen bezahlt wird. Ich hab mich einfach nur gefragt, warum gibt es so einen Service nur an meiner Fakultät und warum verdammt noch mal nicht an allen deutschen Unis?
Tim: Ich hab an der Fachhochschule Köln Wirtschaftsinformatik studiert. Die Fakultät für Informatik und Ingenieurwesen ist jedoch nicht in Köln selber, sondern in dem ca. 50 Kilometer von Köln entfernten Gummersbach ausgelagert. Viele Kommilitonen die nur zum Studieren sich eine Wohnung in Köln genommen haben, waren nicht gerade erfreut, dass sie jetzt jeden mindestens eine Stunde mit dem Zug nach Gummersbach fahren sollten.
Das Ergebnis war spätestens ab dem zweiten Semester zu sehen. Viele Kommilitonen aus Köln sprachen sich ab: Jede Woche kam ein anderer in die Vorlesung und schrieb für die daheim gebliebenen mit.
Zum Ende des Semesters kamen auch die nicht so gut organisierten Kommilitonen aus ihren Löchern und waren hektisch auf der Suche nach sämtlichen Unterlagen. Ich wurde selber auch häufig gefragt, ob man mal meinen Ordner ausleihen könnte. (Hin und wieder auch mit der Folge, dass man weder die Leute noch seinen Ordner je wieder sah.) Daraus ergab sich für mich die Idee hinter UNIDOG.
Und warum eigentlich der Name UNIDOG?
Tim: Es ist ein Wortspiel: Uni Dokument + Hund (Engl.: Dog), das ist unser Maskottchen, das die ganzen schönen Dokumente für unsere User zusammensucht.

Für eine Gründung braucht man Kapital. Wie finanziert sich Unidog?
Hans: UNIDOG ist für uns erst einmal ein funktionierendes Pilotprojekt, das sich aus unseren Ersparnissen und ersten kleinen Umsätzen finanziert. Die Plattform funktioniert bereits heute vollständig, genau so wie wir das dort beschreiben: Studenten können Dokumente publizieren, sich die passenden Mitschriften, Übungsaufgaben etc. heraussuchen und sich diese gegen Geld oder eigenes Tauschguthaben runterladen. Aber wenn wir das ganze wirklich groß aufziehen wollten, also insbesondere um UNIDOG an allen Unis bekanntmachen – dann bräuchten wir schon natürlich schon mehr Manpower oder z.B. noch mehr Professoren und Fachschaften, die uns aktiv unterstützen… Tipps dazu nehmen wir natürlich dankend entgegen. ☺
Was unterscheidet Unidog von Konkurrenten?
Tim: Welche Konkurrenten?? Nein, im Ernst. Ich denke, dass UNIDOG einfach die einzige faire Plattform zur Weitergabe von Lerndokumenten ist. Natürlich kann man überall im Internet irgendwelche Sachen hochladen und sich dazu oft auch ein schönes Profilchen anlegen. Das geht ja schon über Facebook oder über StudiVZ plus ICQ – aber wir organisieren das ganze so, dass die Studenten schnell die Unterlagen finden, die sie brauchen.
Hans: Und der echte Clou bei uns ist, dass die fleißigen studentischen Autoren, die Lerndokumente über UNIDOG.DE publizieren, finanziell entlohnt werden. Es ist wie digitale Nachhilfe. Wer gibt, kriegt auch etwas zurück. Nicht nur die anonyme Anerkennung einer Download-Statistik – sondern bares Geld für jeden Download der publizierten Dokumente – z.B. für den Download einer sorgfältig aufbereiteten Semester-Zusammenfassung.
Aber dennoch können UNIDOG-Mitglieder untereinander tauschen?
Hans: Ja, das fördern wir sogar. Wer irgendetwas Nützliches hoch lädt – also z.B. auch eine Seminararbeit, eine Ausarbeitung oder eine kleine Zusammenfassung – der kriegt sofort von uns einen Download-Gutschein geschenkt. Wir wollen ja, dass immer mehr Studis über uns publizieren. Auf diese Art und Weise sagen wir Dankeschön fürs Mitmachen – erst einmal unabhängig von der Zahl der mit dem jeweiligen Dokument erzielten Downloads.
Tim: Also mit anderen Worten: Jeder Student kann bei UNIDOG mitmachen, auch der, der patouu kein Geld übers Internet ausgeben möchte. Übrigens ist eine UNIDOG Mitgliedschaft ohne jegliche Verpflichtung und kann jederzeit beendet werden. Aber selbst wenn man keine Unterlagen für seine Uni findet, lohnt es sich an Bord zu bleiben! Denn wir arbeiten Tag und Nacht an neuen Features, um die Plattform noch nützlicher für alle zu machen.

Was würdet ihr machen wenn ihr nicht gegründet hättet?
Tim: Ich würde für eine mittelständische Unternehmensberatung IT-Systeme von Großunternehmen betreuen. UNIDOG ist aber so ne Art Steckenpferd von mir, das erste große Projekt, was ich komplett eigenständig programmiert hab.
Hans: Ich würde erst einmal ganz in Ruhe meine Diplomarbeit zu Ende bringen. ;-) . Auch zum Thema E-Learning. Und auch weiter für externe Auftraggeber arbeiten….UNIDOG bedeutet schon verdammt viele Überstunden. Aber: es ist auch unheimlich spannend und herausfordernd!

Gab es Momente in denen ihr den Schritt in die Selbstständigkeit bereut habt?
Hans: Jain, man wird hin und wieder von Studis, die nicht so einen Schritt gegangen sind, angesehen wie Außerirdische. Das ist wirklich schade. Weil wir sind wirklich ganz normale Leute, mit vielleicht etwas zu viel Ehrgeiz und Tatendrang.
Tim: Ich glaube der Titel einer deutschen Fernsehserie trifft es ganz gut: “GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN”. Manchmal möchte man alles hinschmeißen, wenn die Aufgaben sich türmen und man nur 3 Stunden geschlafen hat. An den meisten Tagen ist man einfach nur ein bisschen Stolz, es bereits so weit geschafft zu haben.

Ihr habt eine Million Euro was macht ihr damit?
Hans: Ganz viel schlafen und in der Sonne liegen. Und das ein oder andere ehrgeizige Projekt verwirklichen. ☺
Tim: Die Welt erkunden und an den Stränden (ja genau, die mit den weißen Sand und kristallklarem blauen Meer) Robinson Crusoe spielen. ☺

Und wie verbringt ihr einen schönen freien Tag?
Hans: Zusammen mit der Freundin den Tag genießen. Mal im Stadtwald joggen gehen, ins Schwimmbad oder in die Sauna.
Tim: Mittags aufwachen, lecker und gemütlich Frühstücken und dann den Nachmittag an schönen Plätzen spazieren gehen.

Danke für das Interview. An alle Studis da draußen: Rafft euch auf und gründet :)

Annette Schavan, ihres Zeichens Bundesbildungsministerin hat auf die Veröffentlichung der eigentlich unter Verschluss gehaltenen Studie des HIS reagiert. Sie halte die Anzahl derer, die wegen Studiengebühren auf ein Studium verzichten, für nicht beträchtlich, teilte die Ministerin mit.

Bei 91 % der Studienanfänger (ob mit oder ohne Nebenjob ist nicht bekannt) aus dem Jahre 2007 hätten die Studiengebühren keine entscheidende Rolle in der Entscheidungsfindung pro oder contro Studium gespielt.

Da die Zahl der Studienanfänger seit 2003 gesunken (19.000 weniger), die Zahl der Studienberechtigten jedoch deutlich gestiegen ist (63.000 mehr), lässt sich dennoch ein negativer Trend ablesen, der, zumindest gefühlt, deutlich auf die Studiengebühren zurück geführt werden kann. Es scheint logisch, dass viele Abiturienten ein Studium mit allzu großem zeitlichen und finanziellen Druck, das sie letzten Endes nur über einen Studentenjob finanzieren können, scheuen. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich die Diskussion weiterentwickelt.

Quelle: Tagesthemen.de

Das Bundesbildungsministerium hat allem Anschein nach eine wichtige Studie zurückgehalten, in der es um die Auswirkungen der allgemeinen Studiengebühren in einigen Bundesländern geht. Es scheint, als habe die große Koalition verhindern wollen, dass die Ergebnisse auf dem nächsten Bildungsgipfel publik gemacht werden.

Die Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) soll empirischen Aufschluss darüber geben, wie Studiengebühren sich auf junge Menschen auswirken. Angeblich werden durch Studiengebühren jährlich Tausende von jungen Menschen vom Studienbeginn abgehalten. Sollte die Studie dies untermauern, würde das bedeuten, dass das deutsche Bildungssystem mit Studiengebühren Aufstieg durch Bildung und Talent weniger stark begünstigt, als die Brieftaschen wohlhabender Eltern.

Zwei Drittel aller Studenten können ihr Studium nicht ohne Nebenjob finanzieren. Das ist der Punkt, dan dem Jobmensa ansetzt. Wir wollen Studenten so schnell wie möglich in Studentenjobs vermitteln, damit einerseits die Finanzierung des Studiums gesichert ist, es leichter fällt seinen Studentenjob zu wechseln und somit wichtige Erfahrungen im beruflichen Umfeld zu sammeln und, natürlich, um selbst mit Jobmensa Geld zu verdienen.

Eine Zurückhaltung von wissenschaftlichen Studien um die Diskussion über Sinn oder Unsinn von Studiengebühren abzuwenden, halten wir für gänzlich verfehlt.

Quelle: www.tagesthemen.de

Da Studentenjobs