Uwe Schwarz / pixelio.de

Fall

Im konkreten Fall hatte der Leiter eines Hochregallagers seine Überstunden eingeklagt. Der Arbeitsvertrag enthielt eine Regelung, wonach mit dem monatlichen Bruttogehalt von EUR 3.000,00 wöchentlich 45 Arbeitsstunden bezahlt werden. Weiter hieß es: „Mit der vorstehenden Vergütung sind erforderliche Überstunden des Arbeitnehmers mit abgegolten.“
Das BAG hielt diese Klausel für unwirksam. Die Klausel sei nicht klar und verständlich. Die im Arbeitsvertrag geregelte Pauschalabgeltung von Überstunden sei deshalb mangels hinreichender Transparenz unwirksam (§§ 306 Abs. 1 und 307 Abs. 1 Satz 2 BGB).

Weiter lesen »

In den Medien werden beinahe wöchentlich neue Meldungen veröffentlicht, in denen von Plagiatsfällen bei Politikern berichtet wird. Warum gerade die momentane Regierungskoalition anscheinend Plagiatoren in ihren Reihen hat, ist nicht einfach zu beantworten. Allerdings muss man feststellen, dass nicht nur angehende Doktoranden darunter zu leiden haben, sondern auch Professoren. Mit modernster Software lassen sich mittlerweile Plagiate anhand wörtlicher und inhaltlicher Kopien untersuchen. Deshalb verlangen Prüfer immer häufiger nicht nur eine ausgedruckte, sondern auch eine digitale Version der jeweiligen Arbeit.

Weiter lesen »

Viele Unternehmen und zum Teil auch Bildungseinrichtungen setzen inzwischen an irgendeiner Stelle in ihrem Auswahlprozess sog. Online-Assessment Verfahren ein. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Online-Assessment? Womit muss man rechnen?

Weiter lesen »

Es gibt sie in ganz Deutschland und zu den unterschiedlichsten Terminen: Jobmessen für Studenten. Hier kann man als Student erste Kontakte mit potenziellen zukünftigen Arbeitgebern knüpfen und Netzwerke bilden. Häufig wird es möglich auf einer Jobmesse die erste Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen, aber damit das klappt, sollte man im Vorfeld auch einiges beachten.

Weiter lesen »

Das weltweit erste mehrsprachige Nachrichten- und Karriere-Portal für Studierende und Absolventen – Career-Journal.com

Das Career Journal ist ein weltweites mehrsprachiges Nachrichten- und Karriere-Portal für Studierende und Absolventen. Täglich aktuelle Nachrichten sowie Audio- und Video-Podcasts rund um Arbeitsmarkt und Karriereplanung, wöchentliche NewsLetter, monatliche Live-Chats mit Experten zu verschiedenen Themen und virtuelle Karriere-Mentoren helfen, einen Überblick im Dschungel der weltweiten Karrieremöglichkeiten zu behalten. Ein internationales Redaktionsteam – spezialisiert auf die Fachgebiete Studium, Karriere, Berufseinstieg und Arbeitsmarkt – filtert und selektiert weltweit Nachrichten zu diesen Themen und stellt sie im Portal in verschiedenen Sprachen zur Verfügung.
„Das Career Journal schafft Transparenz auf dem globalen Arbeitsmarkt“, so Melanie Vogel, Initiatorin und Mitbegründerin des Portals.
„Unternehmen suchen Mitarbeiter, die sich auf dem internationalen Parkett sicher bewegen können. Sprachkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Soft-Skills sind heute wichtige Voraussetzungen, um national oder international Karriere machen zu können“, so Melanie Vogel weiter.
„Wer als Bewerber diese Erwartungen nicht erfüllt, hat schlechte Karten. Weltweite Studien zeigen, dass Unternehmen vakante Stellen eher unbesetzt lassen, als sie mit Mitarbeitern zu besetzen, denen diese wichtigen Qualifikationen fehlen.“
Das Career Journal trägt diesen Anforderungen an den globalen Arbeitsmarkt Rechnung. Das kostenfreie Nachrichten-Portal bietet den Usern verschiedene Möglichkeiten, sich national und international zu verschiedenen Studien- und Karriere-Möglichkeiten zu informieren.
Täglich aktuelle Nachrichten sowie Audio- und Video-Podcasts rund um Arbeitsmarkt und Karriereplanung, wöchentliche NewsLetter, eine virtuelle JobWall, Karriere-Chats und kostenfreie Bewerbungsunterlagen-Checks helfen den Mitgliedern des Clubs, einen Überblick im Dschungel der weltweiten Karrieremöglichkeiten zu behalten.

Darüber hinaus stehen internationale Lohnrechner, Terminkalender, eine Datenbank mit über 1.200 weltweiten Stellenbörsen und mehr als 11.000 internationalen Hochschulen, Weiterbildungs- und Stipendienanbietern sowie Buchempfehlungen als täglich verfügbare Informationen kostenfrei zur Verfügung.
Weitere Infos unter www.Career-Journal.com

Dass die Zeiten der guten, alten Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Zeugniskopien und Lichtbild in fast allen Branchen inzwischen vorbei sind, ist allgemein bekannt. Aber auch im Zeitalter der Online-Bewerbung gibt es noch Trends und Entwicklungen, die vielen studentischen Bewerbern noch nicht bekannt sind.

Online-Bewerbung meint nämlich nicht zwangsläufig eine E-Mail mit den oben genannten Dokumenten als Attachment oder das Ausfüllen eines Online-Formulars in einer Internet-Jobbörse. Im Zeitalter der Social Communities gibt es neuere und interessantere Wege, um potenzielle Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen und anzusprechen. Fast schon etabliert ist inzwischen der Verweis auf das eigene Profil auf Plattformen wie XING oder Facebook. Dabei sollte man allerdings tunlichst darauf achten, dass hier auch nur Inhalte zu finden sind die der zukünftige Chef auch bedenkenlos zu Gesicht bekommen darf.

Dass Studenten extra zum Zweck der Jobsuche eine eigene Homepage erstellen war lange Zeit nur bei Designern, Grafikern oder sonstigen Freigeistern üblich. Diese erkannten bereits früh die technischen Möglichkeiten des Mediums Internet und präsentierten dort Arbeitsproben und Referenzprojekte. Dank neuester Technologien und entsprechend kostengünstigen Angeboten der Webhosting-Anbieter steht diese Möglichkeit inzwischen auch weniger technisch begabten StudentInnen zur Verfügung.

Bei vielen Providern gibt es Pakete speziell für Bewerber. Diese können aus einer großen Anzahl professionell gestalteter Designvorlagen auswählen sowie schnell und einfach zum Beispiel den eigenen Lebenslauf inkl. Foto hinterlegen. Eine einprägsame Domain ist ebenso im Tarif enthalten wie der benötigte Webspace und eine gewisse monatliche Bandbreite. Die eigene Homepage hilft, sich aus der Masse der Bewerber abzusetzen – ist die Neugier des Recruiters erst einmal geweckt und die Website aufgerufen ist das Vorstellungsgespräch nur noch einen Klick entfernt.

Falls jemand auf den Geschmack gekommen sein sollte und sich über entsprechende Homepage-Angebote informieren möchte empfehlen wir den Webhosting-Vergleich www.webhosting-check.de. Hier können die Tarife von mehr als 100 deutschen Webhosting-Providern miteinander verglichen werden.

9. Die richtige Kommunikation im Bewerbungsgespräch

Bei dem Bewerbungsgespräch um einen Studentenjob aber auch um einen späteren Berufseinstieg ist es nicht nur wichtig im ersten Moment Selbstbewußtsein auszustrahlen, sondern freundlich und selbstbewusst zu bleiben.
Blicke Deinem Gesprächspartner in die Augen, höre genau zu wenn er redet, stelle Zwischenfragen, verschränke nicht die Arme und versuche, langsam aber dafür artikuliert, strukturiert und deutlich zu sprechen.
Wenn Du nervös bist, kannst Du das Deinem Gesprächspartner gerne sagen
– damit hast Du immerhin das Eis gebrochen und schon mal eine gewisse Authentizität und Ehrlichkeit bewiesen – Dinge die beim Berufsstart aber auch bei einem Studentenjob von enormer Wichtigkeit sind. Es zu verstecken und dabei noch unbeholfener zu wirken bringt meistens nichts, da die Person, die vor Dir sitzt, weiß worauf sie achten muss.
Wenn Du auf eine Frage keine Antwort hast oder anfängst, lange zu überlegen, kannst Du das mit einem Lächeln und einer klaren Aussage wie – „Ich weiß es nicht“ – besser kompensieren, als dir etwas auszudenken. Es ist in erster Linie wichtig, kompetent in Deinem Arbeitsfeld zu wirken, gleichermaßen aber auch Deine Sympathien rüberzubringen.

8. Der erste Eindruck zählt bei deiner Bewerbung

Es ist Mai und endlich kommt Teil 8 unserer Bewerbungstipps in die Kinos. Ich hoffe ihr kennt alle den Spruch:

Der erste Eindruck zählt, der letzte Eindruck bleibt!

Wir hatten den damals ausführlich im Deutsch Unterricht behandelt – viel zu früh und warum auch immer. Aber bei deiner Bewerbung um einen Studentenjob, aber auch bei deinem Berufseinstieg zählt dieser Satz mehr denn je. So wie du dir deine nächste Wohnung gerne auch in echt anschaust und nicht nur auf Bildern, kommt auch bei deiner Bewerbung um einen Studentenjob oder um den Berufsstart irgendwann der Punkt, an dem dein zukünftiger Arbeitgeber dich persönlich sehen will. Und wie bei deiner nächsten oder letzten Wohnung hat hier viel mit Emotion und Geühl zu tun – du kommst in die Wohnung und sie gefällt dir auch wenn dir nachher noch Macken auffallen oder eben nicht.

Kann man den ersten Eindruck beeinflussen?

Die gute Nachricht vorneweg: Ja, man kann! Aber es ist harte Arbeit. Ganz oben auf der Liste der ersten Eindrücke steht die Pünktlichkeit. Der Arbeitstag deines späteren Arbeitgebers ist voll mit Terminen und er hat darin ein bestimmtes Zeitfenster reserviert, das für dich bestimmt ist. Sei daher lieber 5-15 min. vorher da, entweder wartest du dann ein wenig oder der vorherige Termin geht ein wenig frühe zu Ende und du hast mehr Zeit, deinen Gegenüber zu überzeugen. Geh also lieber zu früh los, um alle möglichen Hindernisse umgehen zu können, wie etwa Staus oder Bahnausfall.

Wichtig ist auch Dein Kleidungsstil. Verzichte auf Turnschuhe und suche Dir eine passende Hose und ein Hemd, am besten noch Sakko drüber. Wer schon im Vornherein weiß, dass es sich bei dem Arbeitsplatz um eine lockere Atmosphäre handelt, muss diese Regeln nicht unbedingt einhalten, bei Ungewissheit sollte man trotzdem lieber sicher gehen, da es niemals ein „zu schickes“ Auftreten gibt, jedoch sehr oft ein „zu sportliches“, was wiederum den ersten EIndruck zerstört.

Spreche mit lauter Stimme, auch beim ersten GUTEN TAG. Du sollst deinen zuküntigen Arbeitgeber nicht anbrüllen, aber schon das erste Hallo zeigt von Selbstbewußtsein, oder eben nicht. Wenn du irgendwie in dich reinnuschelst wer du bist und warum du da bist, nimmt dich niemand ernst. Sag laut wer du bist und warum du da bist und gib deinem Gegenüber die Hand – ganz wichtig – ein kräftiger Händedruck, dieser zeugt ebenfalls von Selbstbewusstsein. Das ganze Bewerbungsgespräch wird viel flüssiger ablaufen, wenn du diese vier Punkte beachtest.

Zum Bewerbungsgespräch selbst kommen wir dann beim nächsten Mal. Cheers!

P.S. ja ich bin auf Wohnungssuche und daher die Metaphern

7. Das Vorstellungsgespräch- wichtige Vorbereitungen

Nun ist es also soweit, deine Bewerbung hat das Unternehmen so von dir überzeugt, dass es nun in die letzte und alles entscheidende Runde bei deinem Studentenjob geht – here we go: Das Vorstellungsgespräch:

Wenn man sich bei Dir jemand meldet, versuch den Namen zu erfahren und tu um Gotteswillen nicht so, als wüßtest du von nichts – denn schließlich kommt es jetzt entweder zur Terminvereinbarung, einem ersten Vorabcheck am Telefon oder auch einer Absage, wenn du dich ganz dumm anstellst.

Bei einer Terminvereinbarung, sei flexibel und lasse Dich unkompliziert auf den angebotenen Termin ein, auch wenn dadurch das Fußballtraining mal ausfällt. Zeige, dass Du motiviert und interessiert bist. Vor dem Bewerbungsgespräch solltest Du dich nochmal ganz genau mit dem Unternehmen vertraut machen – zum Beispiel die Internetpräsenz durchgehen und genau benennen können, was das Unternehmen macht und warum du zu dem Unternehmen passt. Deine Selbstanalyse muss jetzt eben stehen. Leg Dir zurecht, welche Stärken und Schwächen Du nennen möchtest- Achte dabei immer auf Ehrlichkeit und Selbstkritik, wo sie angebracht ist. Wenn man Dich nach den Gehaltsvorstellungen fragt, meint man damit den bei einem Studentenjob meistens den Stundenlohn, bei der Bewerbung um eine Festanstellung den Jahresbruttoverdienst. Mache Dir realistische Vorstellungen und beachte dabei Zusätze wie Kostenübernahme bei Weiterbildungen, Weihnachtsgeld und so weiter. Es gibt natürlich immer wieder aufkommende Fragen, die Du beantworten können solltest – Fragen die zeigen, dass du eigenständig denken kannst, dass du analytisch denken kannst, dass du ein Problemlöser und kein Problemverursacher bist;).

Natürlich werden nicht alle Fragen gestellt, aber es wäre naiv, sich nicht darauf vorzubereiten. Hier ist eine kleine Auswahl:

  • Warum sollten wir gerade Sie einstellen? (unbedingt themenrelevant antworten, Referenzen und Qualifizierungen aufzeigen, aber nur in Bezug auf die ausgeschriebene Stelle – nicht prahlen!),
  • Warum möchten Sie ausgerechnet bei uns arbeiten? (das Wissen über das Unternehmen muss stehen – antworte ehrlich und überzeuge mit den Hausaufgaben, die Du vor dem Gespräch gemacht hast – Selbstanalyse etc),
  • Was hat Ihnen an Ihrem vorherigen Job nicht gefallen/warum haben Sie die Stelle dort aufgegeben? (keine negativen Kommentare über ehemalige Kollegen und Arbeitgeber, deine Kritik sollte fachlich und konkret sein),
  • Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? (beziehe dich auf die Branche, auf realistische Karrierechancen. Der Arbeitgeber möchte nicht hören, dass Du dich an einem Strandhaus an der französischen Küste siehst)

Wieder einiges zum Nachdenken für euch hoffe ich, morgen gehts dann um den ersten Eindruck beim Bewerbungsgespräch um einen Studentenjob oder beim Berufseinstieg.

6. Bewerbungen auf Studenten job: Postweg vs. Online-Bewerbung

Welche Probleme entstehen auf dem Postweg? Deine Bewerbung sollte natürlich ausreichend frankiert und in einer entsprechenden Bewerbungsmappe eingetütet sein, das bedeutet natürlich primär Kosten für dich. Aber nicht nur für dich, sondern auch für das Unternehmen, denn das Unternehmen ist verpflichtet, dir deine Bewerbungsunterlagen auch wieder vollständig zurückzuschicken (es sei denn Sie schließen es in der Stellenausschreibung aus). Das kostet das Unternehmen ebenfalls Zeit, aber auch Geld und nervt Personaler und Sekretärinnen in den meisten Fällen gewaltig – außer es wurde in der Stellenausschreibung anders verlangt.

Wenn du dich jedoch für eine Bewerbung auf dem Postweg entscheidest, dann spare weder an Papier noch an der Mappe. Ein ordentlich beschrifteter und abgesendeter Brief hinterlässt genauso einen ersten Eindruck wie der erste Auftritt in Person. Mache Dir keine Gedanken darum, ob nun handgeschrieben oder getippt besser ist. Heutzutage werden Bewerbungen zwar meistens am PC verfasst, wer aber eine schöne Handschrift hat, braucht sich nicht zu schämen.

Die Nachteile des Postwegs, sind natürlich die Vorteile der Online Bewerbung. Bei der Online Bewerbung über Jobmensa kannst du:

  • Du kannst in einem viel kürzeren Zeitraum viel mehr Bewerbungen abschicken
  • Du erhälst viel schneller eine Rückmeldung
  • Das Unternehmen kann sehr schnell einen Eindruck von dir gewinnen
  • Du kannst mehr Zeit auf den Inhalt der Bewerbung verwenden, als auf die Formalien

Genrell solltest du von Nachfragen bzgl. des Stands deiner Bewerbung immer absehen, da die Zuständigen meistens aufgrund der Bewerberzahl viel zu tun haben. Auf Jobmensa siehst du jedoch immer, was beim Unternehmen gerade mit deiner Bewerbung passiert: Ob deine Lebenslauf schon eingesehen wurde, das Unternehmen sich deine Kontaktdaten angesehen hat oder auch ob es dich bereits abgelehnt oder in die engere Auswahl genommen hat.

Wir empfehlen dir als ganz klar dich nur noch Online zu bewerben, da es den Prozess für alle Beteiligten beschleunigt.

Beim nächsten mal kommen wir dann endlich zum Bewerbungsgespräch.
Und ihr poliert bis dahin noch eure Bewerbungsunterlagen ein wenig auf, damit das auch beim nächsten Studentenjob was wird :)